Lexikon

Lernziele

Lernziele beschreiben, welche Kompetenzen ein Auszubildender nach einer Ausbildungseinheit erreicht haben soll. Nach ihrer Reichweite werden Richt-, Grob- und Feinlernziele unterschieden; nach ihrer inhaltlichen Art die Lernzielbereiche kognitiv, affektiv und psychomotorisch.

Auch bekannt als:LernzielRichtlernzielGroblernzielFeinlernzielLernzielenRichtlernzieleGroblernzieleFeinlernziele

Zwei Ordnungssysteme

Nach Reichweite (vom Allgemeinen zum Konkreten):

  • Richtlernziel – sehr allgemein, z. B. "kaufmännische Vorgänge bearbeiten".
  • Groblernziel – konkreter, z. B. "Rechnungen prüfen".
  • Feinlernziel – präzise und überprüfbar, z. B. "eine Eingangsrechnung selbstständig und fehlerfrei kontieren".

Nach Art (Lernzielbereiche):

  • Kognitiv – Wissen und Denken (kennen, verstehen, anwenden).
  • Affektiv – Einstellungen und Werthaltungen (Teamarbeit, Sorgfalt).
  • Psychomotorisch – körperlich-praktische Fertigkeiten (Maschine bedienen).

Gut formulierte Feinlernziele sind beobachtbar und messbar – die Grundlage jeder Lernerfolgskontrolle.

Prüfungsrelevanz: Die Zuordnung von Beispielen zu den drei Lernzielbereichen ist eine typische Matrix-Aufgabe in Handlungsfeld 3 (z. B. "Maschine bedienen" → psychomotorisch, "im Team arbeiten" → affektiv).

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