Lexikon

Lernzielbereiche

Die Lernzielbereiche gliedern Lernziele nach der Art der angestrebten Kompetenz in drei Bereiche: kognitiv (Wissen und Denken), affektiv (Einstellungen und Werte) und psychomotorisch (körperliche Fertigkeiten). Sie helfen, Unterweisungen ganzheitlich zu planen.

Auch bekannt als:LernbereicheLernzieldimensionenLernzielbereichkognitiver Lernzielbereichaffektiver Lernzielbereichpsychomotorischer Lernzielbereich

Drei Bereiche, drei Zugänge

Nicht jedes Lernziel ist gleich. Man unterscheidet drei Bereiche:

  • Kognitiv: Wissen und Denken, zum Beispiel "erklärt die Funktion einer Sicherung".
  • Affektiv: Einstellungen, Werte, Verhalten, zum Beispiel "geht freundlich auf Kunden zu".
  • Psychomotorisch: körperlich-praktische Fertigkeiten, zum Beispiel "feilt eine Fläche plan".

Der Bereich beeinflusst die Methodenwahl: Für psychomotorische Ziele passt die Vier-Stufen-Methode, für kognitive das Lehrgespräch, für affektive das Rollenspiel. Die didaktische Einordnung findest du im Handlungsfeld Ausbildung durchführen.

Prüfungsrelevanz (Handlungsfeld 3): Die drei Bereiche kognitiv, affektiv und psychomotorisch sind gebundenes Prüfungswissen. Präge dir zu jedem Bereich ein Beispiel und eine passende Methode ein.

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