Innerbetrieblicher Unterricht
Innerbetrieblicher Unterricht ist theoretischer Unterricht, den der Ausbildungsbetrieb selbst organisiert, um Ausbildungsinhalte systematisch und losgelöst vom Arbeitsplatz zu vermitteln. Er ergänzt die Ausbildung am Arbeitsplatz und den Berufsschulunterricht.
Theorie im eigenen Betrieb
Manche Inhalte lassen sich am lauten, hektischen Arbeitsplatz schlecht vermitteln. Innerbetrieblicher Unterricht holt sie in einen ruhigen Rahmen: In größeren Betrieben findet zum Beispiel wöchentlich eine Stunde Werkstoffkunde oder kaufmännischer Schriftverkehr für alle Azubis eines Jahrgangs statt. So entsteht ein roter Faden neben dem Tagesgeschäft.
Innerbetrieblicher Unterricht ist einer von mehreren Lernorten und ergänzt Arbeitsplatz und Berufsschule. Die Auswahl von Lernorten und Methoden behandelt das Handlungsfeld Ausbildung durchführen.
Prüfungsrelevanz (Handlungsfeld 3): Innerbetrieblicher Unterricht taucht bei Fragen zu Lernorten und zur Organisation der Ausbildung auf. Merke: Er ersetzt nicht die Berufsschule, sondern ergänzt sie um betriebsspezifische Theorie.
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